Musiktherapie & musikgeragogik
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Musik verbindet

Musikunterricht für Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Die Kreismusikschule Mayen-Koblenz bietet seit einigen Jahren Musikunterricht für Menschen mit physischen und kognitiven Behinderungen an.

Möglich sind individuell angepasste Unterrichtsformen sowie Gruppenunterricht. Unter der Leitung unserer Musiktherapeutin, die mit den besonderen Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung vertraut ist, kommen spezielle Unterrichtsmaterialien (ein Farbsystem statt Noten) und Instrumente zum Einsatz. Ein eigens entwickeltes Konzept ermöglicht eine förderliche, erfolgreiche und befriedigende musikalische Ausbildung.

Die Instrumente sind leicht spielbar und bieten ausreichend Möglichkeiten zur stufenweisen Entwicklung der Spielmöglichkeiten.

Instrumentenwahl:

  • Tischharfe (auch als Veeh-Harfe bekannt)

Die Tischharfe ist ein Saiten-Zupf-Instrument, das ohne Notenkenntnisse gespielt werden kann. Punkte auf einer Spielkarte markieren die Stellen, an denen auf der Tischkarte gezupft werden muss. Die Spielkarten ermöglichen eine einfache Umsetzung, wodurch sich rasch ein befriedigendes musikalisches Klangresultat einstellen kann.

  • Flöte

Flöten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden (von 1-Tonflöten, 2-Tonflöten, 5-Tonflöten und normalen Blockflöten) machen einen leichten Einstieg in das Instrumentalspiel möglich. Ein späteres Umsteigen auf eine Flöte mit mehreren Tönen, gewährleistet jederzeit die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten.

  •  Gitarre

Sowohl die herkömmliche als auch angepasste Gitarren wie die Bügelgitarre stehen zur Verfügung.

  •  Rhythmusinstrumente

Djembe, Conga, kleine Rhythmusinstrumente in Kombination mit melodischen Instrumenten wie Xylofon bieten verschiedene Musiziermöglichkeiten.

Ziel ist nach Möglichkeit die Bildung von Ensembles oder die Integration in bestehende Ensembles (Inklusion).           

Weitere Informationen: Anneke Bouwman, Musiktherapeutin, Tel.-Nr. 0174 / 331 4057


Musizieren im Seniorenheim

Als Ziele stehen Erhaltung der geistigen Beweglichkeit und die Freude an der Musik beim gemeinsamen Singen und Musizieren als sinnvoller Beschäftigung im Vordergrund. Abhängig vom Pflegegrad ist die Teilnehmerzahl bei Personen, die selbständig die Musiziergruppe besuchen können, acht Teilnehmer. Wenn mehr individuelle Begleitung gewünscht wird, werden in Absprache mit dem Seniorenheim kleinere Gruppen gebildet. Die Begleitung durch eine/n Betreuer/in ist sinnvoll. Hier variiert die Gruppengröße zwischen zwei und sechs Personen.







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